Turbo-Digitalisierung – Schnell vorwärts oder doch lieber mal anhalten und zurück schauen?

Maik Riecken schreibt in seinem sehr lesenswerter Artikel „Mehr ‚Wir‘ wagen“ unter anderem davon, dass es mitunter schwierig sein kann, als digital vernetzter Lehrer über die Grenzen der Digitalisierung öffentlich zu sprechen:

Mir scheint, dass es zunehmend Menschen gibt, die in Bezug auf Lernen in Zeiten der Digitalisierung die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, weil sie Geräte, Apps und Tools einsetzen, die andere Lehrkräfte nicht einsetzen.

Das erlebe ich genauso und es beschäftigt mich schon eine ganze Weile, daher möchte ich Maiks Beitrag dazu nutzen, meine eigene Perspektive dazu zu notieren.

Ein Schlüsselsatz in Maiks Artikel lautet:

Ich konnte all das, was ich heute vermeintlich kann, nicht sofort. Das brauchte alles viel Zeit – Zeit, die wir anderen Menschen auch zugestehen sollten.

Ich argumentiere im folgenden Text für eine pragmatische Haltung zur Digitalisierung, die sich an den in der Breite der Schullandschaft tatsächlich vorhandenen Verhältnissen orientiert. Das gilt sowohl für die Infrastruktur als auch für die Vorkenntnisse, Einstellungen und Befürchtungen der Kolleg/innen. Meine These ist, dass viele Lehrer/innen, die digital-affin sind und sich intensiv im Netz über Digitalisierung austauschen, die Einschränkungen und Hürden unterschätzen, mit denen weniger digital geübte Kolleg/innen kämpfen.

Kontext

Ich benutze Computer seit ich etwa sechzehn war. Damals schaffte mein Vater einen PC an, den er einsetzen wollte, in den ich mich aber einarbeiten sollte, um es ihm zu erklären. Nach anfänglichem Widerstand fing ich an, damit rumzuprobieren und fuchste mich in die Bedienung ein. Das war ca. Mitte der 1990er Jahre, Office installierte man mit ca. fünfundzwanzig 3,5-Zoll Disketten.

Ich bin in vielen technischen Aspekten ein Early Adopter – das sind die meisten anderen Menschen nicht.

Ich merkte, dass es mir Freude macht, technische Geräte auszuprobieren, ihre Funktionen auszutesten und meinen Umgang damit zu optimieren. Auch heute noch probiere ich regelmäßig neue Software aus, weil es mir Spaß macht und weil ich nach Lösungen für meine Anforderungen suche, die evtl. noch etwas besser sind als die schon vorhandenen.

Neue technische Möglichkeiten finde ich in der Regel spannend und anregend. Ich probiere sie gerne aus und habe keine Scheu davor. Meist finde ich mich auch schnell damit zurecht und kann bald beurteilen, ob die neue Technik (sei es Software oder Hardware) für mich nützlich ist oder nicht.

Es hat einige Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass ich damit einer kleinen Minderheit angehöre. Ich bin in vielen technischen Aspekten ein Early Adopter – das sind die meisten anderen Menschen nicht.

Die Mehrheit der Menschen in meinem Umfeld geht völlig anders an Technik heran: Sie benutzen sie als reines Mittel zum Zweck. Wenn sie etwas auf eine Art können, bleiben sie in der Regel bei diese Art der Benutzung, sich suchen nicht aktiv nach Alternativen oder Optimierungsmöglichkeiten. Neue Technik erscheint ihnen oft als belastende Störung eines gewohnten Musters. Sie wehren sich häufig gegen die Notwendigkeit, Dinge neu lernen zu müssen und wollen am Liebsten die bisherigen Benutzungsmuster beibehalten.

Personal Learning Network

So fand ein vertiefter, öffentlicher Diskurs statt, der regelmäßig sehr fundiert und sachlich war.

 Vor einigen Jahren machte ich die Erfahrung, dass ich digitale Medien in der Schule einsetzte und mich gerne darüber austauschen wollte, dass ich aber in meinem direkten beruflichen Umfeld weitgehend allein damit war und es daher keine Gesprächspartner gab. Das brachte mich Ende 2008 zu Twitter, wo ich eine lebhafte, konstruktiv diskutierende und freigiebig teilende Community von Bildungsinteressierten fand. Das war für mich ein sehr erfreulicher Umstand, denn ich merkte, dass es durchaus Gleichgesinnte gab und dass das Teilen von Ideen, die Reflexion über sich stellende Fragen und der Austausch von Feedback mich enorm weiterbrachte.

Twitter war das Kontaktmedium, in dem Fragen und Anregungen schnell aufkamen und knapp besprochen wurden. Praktisch alle Beteiligten hatten auch ein Blog, in dem dann oft Artikel geschrieben wurden, die sich aus einer Twitter-Diskussion ergeben hatten. So fand ein vertiefter, öffentlicher Diskurs statt, der regelmäßig sehr fundiert und sachlich war.

Digitalisierung

Die Digitalisierung krempelt die Gesellschaften der Welt um. Erwartungsgemäß ist der Umgang damit sehr unterschiedlich. Während manche Länder, Institutionen oder gesellschaftlichen Gruppen agil und flexibel sind, reagieren andere träge und abwehrend. Schulen und Lehrer/innen in Deutschland gehören eher in die träge Kategorie. Man kann auch 2017 in vielen Schulen als Lehrer/in durch die Woche kommen, ohne innerhalb des Schulgebäudes digitale Geräte zu nutzen. Diesen Umstand kann und muss man kritisieren, an seiner Realität ändert das zunächst nichts.

Und so wird der Klimawandel der Digitalisierung in vieler Hinsicht nach wie vor verdrängt.

Lehrer/innen haben vielfältige Aufgaben und müssen sich in ihrem Berufsalltag zahlreichen neuen Herausforderungen stellen. Die meisten davon bringen es mit sich, dass mehr Zeit und Arbeit investiert werden muss als zuvor. Digitalisierung ist im Schulalltag meist in der Form präsent, dass Schüler/innen und meist auch die Lehrer/innen selbst privat digitale Geräte benutzen. Die Implikationen dieser digitalen Durchdringung werden aber kaum reflektiert. Sie sind wie der Klimawandel oder das globale Bevölkerungswachstum: An vielen Stellen passieren kleine Änderungen, die in ihrer Summe große Umwälzungen verursachen, aber jede/r einzelne spürt ganz lange nur wenig von den Umwälzungen und kann sie auch noch lange verdrängen, wenn er/sie diese nicht wahrhaben möchte. Und so wird der Klimawandel der Digitalisierung in vieler Hinsicht nach wie vor verdrängt.

Das führt dazu, dass die Schere zwischen dem, was mit digitalen Medien möglich ist, und dem, was Lehrer/innen im Durchschnitt können, sehr groß geworden ist. (Wobei dieses Durchschnittsbild natürlich darüber hinweg täuscht, dass es unter Lehrer/innen ein breites Spektrum „digitaler Kompetenz“ gibt.)

Bei vielen Lehrer/innen hinterlässt das Verdrängen aber durchaus ein schlechtes Gewissen. Sie sind sich bewusst, dass es wichtig wäre, sich besser auszukennen. (Daneben gibt es auch eine erhebliche Gruppe von „Digitalverweigeren“, die wir hier aber ignorieren.)

Die Rolle der „Digitalen Avantgarde“

Es gibt im Netz eine gut vernetzte Gruppe von Lehrer/innen, die mit digitalen Medien kompetent sind, diese im Unterricht einsetzen und außerdem gerne Neues ausprobieren. Andererseits gibt es in den Kollegien eine große Gruppe von Lehrer/innen, die in der digitalen Welt bisher unerfahren sind, aber gerne etwas dazulernen würden.

Ich frage mich dabei häufig, wie viele dieser Erstimpulse Wurzeln schlagen, Früchte tragen und zwei Jahre später noch nachhaltig den Unterricht verbessern.

Nun könnte man meinen, dass doch ein Wissenstransfer (böses, böses Wort – so gar nicht konstruktivistisch-selbstgesteuert) stattfinden könnte zwischen denen, die sich auskennen und denen, die gern mehr über das Thema lernen möchten. Und zum Teil findet dieser Austausch auch statt: Manche der „digitalen Kolleg/innen“ engagieren sich z.B. bei der ZUM oder führen an ihren Schulen schulinterne Fortbildungen durch. Dennoch habe ich in der Summe eher den Eindruck, dass ein erheblicher Teil der „digitalen Avantgarde“ in ihrer Filterblase mit sich selbst diskutiert während es außerhalb der Blase jede Menge zu tun gäbe.

Darüber hinaus freut man sich als Avantgarde natürlich daran, stets die Speerspitze zu sein und alles Neue freudig auszuprobieren. Wirft ein Startup eine neue App auf den Markt, wird sofort diskutiert, wie man sie im Unterricht einsetzen könnte. Das ist natürlich jedes Einzelnen gutes Recht und auch in gewissem Umfang nötig, weil sonst nie Innovation stattfindet. Dennoch kann man die Frage nach dem sinnvollen Maß stellen.

Ich frage mich dabei häufig, wie viele dieser Erstimpulse Wurzeln schlagen, Früchte tragen und zwei Jahre später noch nachhaltig den Unterricht verbessern. Mein Eindruck ist, dass es dafür nur recht wenige Tools braucht, die allesamt schon lange verfügbar sind und auch in der Breite eingesetzt werden könnten: Blogs, Etherpads, Wikis, Handykameras. Die sind alle nicht so sexy wie Learningsnacks, Learningwidgets oder Learningwassonstnochs, aber sie funktionieren und das Know-How, wie man damit arbeitet, ließe sich digitalen Neueinsteigern gut vermitteln.

Als Ergebnis dieser Überlegungen notiere ich hier nun – etwas provokativ-verkürzend – eine To-Do-Liste für all diejenigen, die sich im Land des Digitalen wohlfühlen und auskennen. Diese ist umfangreich und vielfältig. Niemand wird alle Punkte abarbeiten können (das ist bei anderen To-Do Listen ja auch oft so), aber einige Punkte davon kann man sich schon vornehmen. Jede/r, die/der sich mit seinen Aktivitäten darauf wieder findet, kann sich freuen, seinen Beitrag bereits zu leisten – man darf die Liste aber auch als Anregung verstehen, sich weitergehend kreativ einzubringen.

To-Do-Liste für „digitale Sich-Auskenner/innen“

  • Schau Dich in Deinem Kollegium um, welche Lernangebote gebraucht werden. Teile Dein Wissen mit denen, die gerne mehr digital arbeiten möchten, aber an Einstiegshürden scheitern. Organisiere kleine, kurze Fortbildungsangebote für die Lernwilligen.
  • Überlege Dir, welche der Tools, die Du einsetzt, auf Dauer in der Breite angenommen werden könnten. Baue deren Nutzung aus und optimiere den Umgang damit, so dass Du überzeugt und fundiert davon berichten kannst, wenn Du danach gefragt wirst.
  • Mache Deine Erfahrungen mit digitalen Tools im Unterricht transparent. Blogge Erfahrungsberichte, Reflexion und Anleitungen, auf die Du verweisen kannst, wenn Kolleg/innen gerne mehr erfahren möchten.
  • Mache kurze Erklärvideos zu Themen, die Dir vielleicht banal erscheinen, die aber oft in der Breite der Durchschnittsnutzer nicht beherrscht werden, z.B. wie man Tabstopps nutzt oder wie man mit einer Tabellenkalkulation rechnet.
  • Nutze Videos, um darzustellen, welchen Nutzen die von Dir genutzten Programme bringen und wie man damit arbeitet. Für den schnellen Einstieg in ein Thema sind kurze Videos ideal. Lehrer/innen schauen sie gerne an und können bei Bedarf immer wieder darauf zurückgreifen.
  • Beobachte Deine Kolleg/innen dabei, wie sie Computer und andere digitale Geräte nutzen. Beobachte ohne zu werten und hilf auf Augenhöhe. Mache Dir klar, wie schwierig der Einstieg sein kann und wie viel Komplexität Du mit Deinem Erfahrungsschatz schon meisterst während diese Komplexität den anderen noch im Wege steht.

Fazit

Die Menschen machen diese Entwicklung entweder in ihrem eigenen Tempo mit oder gar nicht.

Die Geschwindigkeit der Digitalisierung scheint zu verlangen, dass alles ganz schnell gehen muss – Es ist doch schon so viel Zeit verloren gegangen …

Aber: Die Menschen machen diese Entwicklung entweder in ihrem eigenen Tempo mit oder gar nicht. Man kann von ihnen verlangen, dass sie schneller mehr tun müssen. Wie erfolgversprechend das ist, kann man sich selbst ausmalen. Man sagt einem schwachen Schüler, der mit einem Sachverhalt nicht klarkommt, ja auch nicht, dass er schneller mehr lernen soll.

Die kleinschrittige, geduldige Arbeit von Ort ist ein Baustein, mehr Lehrer/innen dazu zu bewegen, sich mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Sie darf nicht der einzige Baustein bleiben und allein wird sie auch nicht helfen. Aber sie ist ein Mosaikstein in dem Bemühen, als Gesellschaft den Anschluss nicht ganz zu verpassen.

Wenn Du etwas dazu beitragen kannst, teile Dein Wissen nach allen Seiten – nicht missionarisch, sondern gelassen, hilfsbereit, anbietend.

Und wenn mein oben geäußerter Eindruck falsch sein sollte, dann freue ich mich über viele, viele Beispiele, die aufzeigen, dass zahlreiche Sich-Auskenner/innen Ihr Wissen bereits teilen.

9 Gedanken zu „Turbo-Digitalisierung – Schnell vorwärts oder doch lieber mal anhalten und zurück schauen?

  1. Danke für diese von Besonnenheit und Gelassenheit getragenen Ausführungen zum Thema Digitalisierung. Ich kann in macher Hinsicht Parallelen zu meinem eigenen Werdegang entdecken und teile zum einen die Einschätzung, dass die Konzentration auf wenige bewährte Lernmittel langfristig mehr Erfolg verspricht als die Orientierung am jeweils letzten Lernapp-Hype, zum anderen die Erfahrung, als early adopter der Digitalisierung nichts mehr erzwingen zu wollen.
    Ich sehe jedoch die geduldige Pflege der Graswurzel in der Schule und den kontinuierlichen schulübergreifenden Austausch der early adopter untereinander bloß als zwei der möglichen Wege zu besserer (i.S.v. der gesellschaftlichen Entwicklung angemessenerer) digitaler Bildung in Schule an. Sich auf diese ja bereits beschrittenen Wege zu beschränken und nur die Anstrengungen zu verstärken scheint mir nach dem Muster Mehr-vom-Gleichen gedacht zu sein, einer nicht unumstrittenen Strategie. Ich möchte stattdessen eine Lanze für die Erweiterung des Repertoires brechen:
    1. Ich wünsche mir für den schulübergreifenden Austausch neben der Möglichkeit, die jeweils neuesten Entwicklungen auszuprobieren und ausgehend davon deren mögliche Tauglichkeit für den U-Einsatz zu diskutieren auch Formate, in denen umgekehrt (gewissermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt) wieder diskutiert werden kann, wo wir mit digitaler Bildung eigentlich hin wollen. Das dies genauso spielerisch und atttraktiv sein kann wie App-Shows hat mir jüngst der wunderbare Slot von @aliciabankhofer während des #vbmcamp17 vorgeführt. Darin wurden von den TN innerhalb kurzer Zeit viele Gedanken zum Thema Digitale Bildung generiert. Leider blieb nach diesem Sprint keine Zeit mehr, die Ergebnisse ausreichend zu reflektieren und zu diskutieren. Das Format Barcamp mit kurzer Slot-Taktung kam da einfach an seine Grenzen.
    2. Die Digitalisierung des Unterrichts ist vielleicht, digitale Bildung aber ganz sicher ein Thema der Schul-Politik. Soll heißen, jede Schule formuliert irgendwo Ziele, was durch Lernen erreicht werden soll und wie diese Ziele umgesetzt werden. Diese Leitbilder sind meistens schulgemeinschaftlich entstanden und getragen, es besteht eine gewisse Verpflichtung darauf, die sich zum Beispiel in den Beschlüssen der jeweiligen Teilkonferenzen widerspiegeln wird. Je stärker und genauer Digitale Bildung in diesen Leitbildern verankert ist, desto drängender wird die Verpflichtung erlebt werden, sich damit auch gemeinsam auseinander zu setzen (falls das Leitbild nicht als „Papiertiger“ gesehen wird), als Schul-„Wir“, und desto fruchtbarer ist damit auch das Feld für die Arbeit an der Graswurzel bereitet. Wer sich für Letzteres nicht zu schade ist, kann dem durch Engagement in der beschriebenen Weise evtl. einen höheren Wirkungsgrad verschaffen. Das eine tun soll also nicht heißen, das andere zu lassen.
    Dies sind bloß meine zwei Anregungen, wie die Praxis der Digitalen Bildung in Schulen verändert werden kann. Sicher gibt es noch viele weitere, die besonnen und gelassen zu prüfen wären.

    1. Danke für Deinen ausführlichen Kommentar, Norman. Ich sehe es genauso wie Du, dass der von mir beschriebene Ansatz nur ein Teilaspekt der Gesamtstrategie sein kann (siehe auch mein entsprechender Satz im drittletzten Absatz:

      Die kleinschrittige, geduldige Arbeit von Ort ist ein Baustein, mehr Lehrer/innen dazu zu bewegen, sich mit digitalen Medien auseinanderzusetzen.

      .

      Die größere Diskussion über die Ziele digitaler Bildung und die institutionelle und formale Verankerung auf lokaler und regionaler Ebene muss auf jeden Fall auch stattfinden.

      Maik Riecken spricht sich außerdem dafür aus, dass Lehrerinnen und Lehrer sich auch vernetzen, um auf der regionalen oder sogar Länderebene mit Gewicht vorsprechen zu können, was sonst hauptsächlich die Akteure der Unternehmen und andere Lobbyisten tun. Das halte ich auch für wichtig, auch wenn viele Lehrerinnen und Lehrer vor diesem politischen Engagement wohl eher zurückschrecken.

      Wir werden sehen, wie es weitergeht.

  2. „Brüder im Geiste“ – als solche könnte man uns wohl bezeichnen, wenn man unsere beiden Beiträge vergleicht und den von Andreas Kalt noch dazu stellt. Auch der Beitrag „Wie können wir Schule ins 21. Jahrhundert bringen?“ geht in eine ähnliche Richtung, wenngleich einige der Dinge, die wir ansprechen, fehlen. Man merkt aber, nicht nur wir an der Realität gereiften Idealisten machen uns Gedanken. Das lässt etwas hoffen. Ehrlich gesagt, bin ich aber nur vorsichtig optimistisch. Es werden jetzt wieder viele Weichen falsch gestellt und das wird Probleme auf Jahre verursachen.

    1. Danke für Dein Feedback, Damian. Ich bin auch nur vorsichtig optimistisch, aber es ist auf jeden Fall ermutigend, dass das Bewusstsein um realistische Erwartungen und Grenzen bei mehreren Beteiligten vorhanden zu sein scheint.

  3. Sehr feiner Artikel über die Herausforderungen, die die digitale Revolution in der Schule mit sich bringt. Ich habe schon oft gepostet, dass im Mittelpunkt der Mensch stehen muss, nicht die Technik. Und dazu gehört auch, dass digital affine LehrerInnen auf jene wertfrei zugehen, die vielleicht auf den Zug aufspringen wollen, aber vielleicht nicht wissen wie. Das hast Du in deinem Blogartikel sehr reflektiert aufgegriffen. Ich werde den Text übrigens als Input für meine nächste Teamsitzung verwenden :-)

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