Freie Abbildungen zum Themenbereich »Atmosphäre«

In letzter Zeit (teilweise auch schon etwas länger her) habe ich für verschiedene Projekte grundlegende Abbildungen zum geographischen Themenbereich »Atmosphäre« selbst erstellt — in der Regel deshalb, weil es keine entsprechenden Abbildungen unter freien Lizenzen gab, ich aber welche brauchte oder haben wollte.

Ich habe diese Abbildungen auf Wikimedia Commons hochgeladen. Da sie aber nicht in der Wikipedia verlinkt sind, findet man sie dort nicht, wenn man nicht konkret danach sucht. Die Abbildungen könnten für andere Geographielehrer auch interessant sein, (z.B. für die Arbeit im ZUM Wiki), daher verlinke ich sie hier.

Teilweise ist eine Abbildung sowohl als bearbeitbare .svg-Vektorgrafik als auch als .png-Datei vorhanden. Das liegt daran, dass der svg-Export meines Grafikprogramms (iDraw) das Layout teilweise etwas verschiebt und ich wollte, dass immer auch eine korrekt dargestellte Version vorhanden ist.

Migrating a website from Textpattern to WordPress

This post is in English to make it available to a wider international audience. When I was trying to find hints or tutorials for migrating my long-term Textpattern site to WordPress, I hardly found anything that wasn’t several years old. So I’m documenting my approach hoping that some will find it useful.


I’d been running my blog rete-mirabile.net using Textpattern as its CMS for eleven years. The site structure was elaborate, about 400 posts had accumulated in that time. While Textpattern (TXP) is – in my opinion – still a CMS that has its place and can build complex sites with an elegant back-end, it is not a modern blogging system. I found it lacking in areas such as the comments (moderation, spam prevention, comment subscriptions), integration with other web services, integration with desktop blogging apps (which I’d like to use), themes (especially mobile ones), and Markdown support (which has become my favourite writing syntax). Recently, I started a new blog using WordPress (WP) and realised that WP had developed into a powerful blogging engine during the years I hadn’t been looking at it. So I decided to migrate my blog from Textpattern to WordPress.

Weiter lesen …

Mindmaps exportieren und importieren mit Curio

Curio ist der Dreh- und Angelpunkt meiner täglichen Unterrichtsplanung und -organisation. Ich benutze das Programm schon mehrere Jahre, aber es ist so vielfältig, dass ich immer noch neue und nützliche Funktionen entdecke.

Unter anderem kann man in Curio Mindmaps erstellen und flexibel gestalten. Nun wollte ich vor Kurzem eine Mindmap an jemanden weitergeben, der sie in einem anderen Programm bearbeiten wollte. Dabei stellte sich heraus, dass das mit Curio gar kein Problem ist. Curio kann Mindmaps in verschiedenen Formaten exportieren und importieren.

Exportieren

Um eine Mindmap zu exportieren, klickt man sie an, um sie auszuwählen und klickt dann den Share-Button in der Symbolleiste. Zusätzlich zu den dort sonst üblichen Optionen zeigt Curio nun die Möglichkeit an, die Mindmap in vier verschiedenen Formaten zu exportieren. Dabei ist OPML ein hersteller-unabhängiges XML-Format, das sehr viele der nicht explizit genannten Programme verstehen.

Mindmap export in Curio

Mindmap export in Curio

Importieren

Der Import von Mindmaps aus anderen Programmen ist noch einfacher: Man zieht die zu importierende Datei auf einen Ideaspace in Curio. Dabei fragt das Programm dann nach, ob es die Datei in eine Curio-Mindmap umwandeln soll.

Mindmap Import in Curio

Fazit

Diese Möglichkeiten machen das Arbeiten mit Mindmaps in Curio sehr flexibel. Ich finde es super, wenn Entwickler auch auf solche scheinbar kleinen Details achten und damit dem Nutzer die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, welches das beste Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe ist.

Wie Getränkedosen hergestellt werden

 

Der engineerguy erklärt sehr anschaulich, wie Getränkedosen hergestellt werden. Das kann man im NwT- oder Technikunterricht sicher mal einbringen, weil klar wird, dass viele einzelne Schritte, viele kleine Optimierungen und fundierte Kenntnis der Materialien und Maschinen nötig sind, um das so hinzukriegen.

Interessant sind auch die am Ende verlinkten weiterführenden Videos.

Gefunden bei The Kid Should See This.

Neuer Motor und neue Karosserie für rete-mirabile.net …

… das Transportgut ist aber gleich geblieben und wurde beim Umladen – so weit ich das sehen kann – auch nicht beschädigt.

Ich blogge seit März 2004 und seither war das CMS Textpattern bei rete-mirabile.net unter der Haube aktiv. Damals war Textpattern ein lebhaft entwickeltes Content Management System, das viele innovative Funktionen mitbrachte und als eines der ersten auf Webstandards setzte.

Ich mag Textpattern immer noch, aber inzwischen ist die Entwicklung ziemlich träge geworden, viele Plugins wurden seit Jahren nicht mehr aktualisiert, moderne Funktionen wie z.B. der Spam-Schutz bei Kommentaren oder das Abonnieren von Kommentaren lassen sich nicht oder nur sehr schwer realisieren.

Vor kurzem startete ich ein neues Blog mit WordPress und war begeistert, was mit einer modernen Blog-Software inzwischen alles geht. Die Spam-Prävention in den Kommentaren, die Abo-Funktion für Kommentare, ein flexibles und mobiles Layout, die Integration mit anderen Programmen und Diensten sowie die aktive Weiterentwicklung und die große Nutzerbasis waren für mich die ausschlaggebenden Aspekte, warum ich nun rete-mirabile.net von Textpattern zu WordPress migriert habe.

Mein altes Design war mir inzwischen außerdem etwas zu verspielt. Allerdings war ich 2007, als ich dieses Design erstellt habe, noch sehr aktiv in den damals aktuellen Webdesign-Entwicklungen »drin«. Inzwischen kenne ich in diesem Bereich nur noch rudimentär aus, weil  z.B. die Themen flexibles und mobiles Webdesign weitgehend an mir vorbei gegangen sind. Insofern verwende ich nun ein vorhandenens WordPress-Theme, das Profis gemacht haben (damit hat rete-mirabile.net nun auch ein mobiles Layout).

Links funktionieren weiterhin

Der Umzug lief reibungslos, nach der Übertragung der Artikel waren aber noch einige Stunden Handarbeit nötig, um z.B. Tags und Downloads wieder zum Laufen zu bekommen. Inzwischen müsste alles funktionieren, die Artikel-URLs sind heil geblieben, einige Meta-URLs wie z.B. die Archivseiten für einzelne Themen habe ich auf entsprechende Schlagwortseiten permanent umgeleitet (denn Cool URIs don’t change).

Die alten Kommentare fehlen allerdings weitgehend. Bei einigen neueren Artikeln mit Kommentaren, die zusätzliche Informationen oder Links enthalten, habe ich die Kommentare manuell übertragen. Da das aber mühsame, zeitraubende Arbeit ist, habe ich das auf einige wenige Artikel beschränkt.

Sollten irgendwo noch Fehler auftauchen, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

[Gelesen] Gerstengarbe/Welzer: Zwei Grad mehr in Deutschland

Von Jahr zu Jahr wird die Ahnung konkreter, dass der globale Klimawandel konkrete Auswirkungen auf jeden einzelnen hat. Neun der zehn bisher wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen lagen im 21. Jahrhundert, 2014 war bisher das wärmste Jahr seit Menschen Temperaturen einigermaßen exakt messen.

Dennoch bleibt es schwierig sich vorzustellen, wie genau sich das veränderte Klima auf das Leben und die Gesellschaft in Deutschland auswirken werden. Das Buch Zwei Grad mehr in Deutschland von den Herausgebern Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe und Harald Welzer schließt damit eine wichtige Lücke: Der interessierte Leser kann sich hier ein konkretes Bild machen.

Ich wünsche diesem Buch viele, viele Leser, denn es gibt auf jeder gesellschaftlichen Ebene zahlreiche Möglichkeiten der Anpassung an die zu erwartenden Verhältnisse. Dabei geht das Zielpublikum weit über geographisch Interessierte hinaus: Heutige und künftige Haus- oder Wohnungsbesitzer, Bürgermeister, Mitarbeiter von Verkehrsbetrieben, Landwirte sind nur eine Auswahl der Menschen, die sich über die möglichen Konsequenzen des Klimawandels in Deutschland informieren sollten. Persönliche, wirtschaftliche, politisch und gesellschaftliche Konsequenzen werden fast überall zu spüren sein. Das Buch ist auch ein Plädoyer dafür, sich konstruktiv auf die Veränderungen einzustellen, damit ihre Konsequenzen in einem erträglichen Bereich bleiben.

Ich habe Zwei Grad mehr in Deutschland bei ZUM Buch ausführlich besprochen.

[UPDATE 31.03.2015] Ich habe ein Video über das Buch gemacht, um Schüler auf diesem Wege zu motivieren, das Buch zu lesen und den Einstieg etwas zu erleichtern.

 

Drahtlos auf den Beamer – Ein Versuch

Ich habe meinen Rechner täglich mit in der Schule und projiziere in fast jeder Stunde den Unterrichtsentwurf sowie verlinkte Dateien auf den Beamer. Bisher verwende ich dazu ein vier Meter langes Kabel (Mini-DVI auf HDMI) bzw. ein VGA-Kabel mit Adapter bei älteren Beamern. Axel Krommer hat mich mit seinem Paper Die Demokratisierung des Beamers via AppleTV jedoch auf die Idee gebracht, die Möglichkeiten auszutesten, den Beamer drahtlos anzusprechen.

Der genannte Artikel stellt dazu verschiedene Möglichkeiten vor. Ich wollte das möglichst preisgünstig und mit einem möglichst kleinen Gerät realisieren. Apple TV kam für mich nicht in Frage, weil ich in verschiedenen Räumen unterrichte und das Gerät jeweils mitnehmen muss. Das Apple TV ist zwar klein, aber nicht so klein, dass ich es neben all dem anderen Kram auch noch in meiner Tasche mit mir herum tragen wollte. Außerdem bräuchte ich noch ein entsprechendes HDMI Kabel dazu, was dann Kabel Nr. 4 in meiner Tasche wäre.

Blieb also noch das in Axels Artikel genannte EZ Cast. Das ist deutlich günstiger als ein Apple TV, bei amazon habe ich es für ca. 25 EUR bekommen. EZ Cast unterstützt verschiedene Betriebssysteme und Protokolle zur Bild- und Tonübertragung. Im Folgenden möchte ich meine Erfahrungen damit kurz schildern.

Weiter lesen …

Gleichzeitiges Arbeiten mit mehreren Benutzern auf »einer« DokuWiki-Seite

Bei DokuWiki ist es nicht möglich, dass mehrere Benutzer gleichzeitig die gleiche Seite bearbeiten (Kennt jemand ein Wiki-System, das das kann?). Das ist ein entscheidender Nachteil gegenüber z.B. Etherpad oder Google Docs.

Wenn man die Ergebnisse mehrerer Benutzer oder Gruppen dennoch ohne großen Aufwand auf einer Wiki-Seite anzeigen möchte, kann man sich mit einem Workaround behelfen. Man braucht dazu das Include Plugin, mit dem man den Inhalt von Wiki-Seiten auf anderen Seiten anzeigen kann, sowie idealerweise das Comment Plugin, das es erlaubt, mit einer Kommentarsyntax (/* */) Seitenelemente auszukommentieren, d.h. sie für den Betrachter der Wiki-Seite unsichtbar zu machen.

In diesem Beispiel gehe ich von vier Gruppen aus, die auf vier unterschiedlichen Seiten arbeiten. Alle Seiten sollen nachher auf der »Master-Seite« angezeigt werden.

Weiter lesen …

MOOC des KM Baden-Württemberg: Smartphones im Unterricht

Das KM Baden-Württemberg führt einen MOOC zum Thema Smartphones im Unterricht durch. Das finde ich eine tolle Sache.

Zum Einen freut es mich, dass »mein« Kultusministerium sich innovativen und netzbasierten Lernformen in der Lehrerfortbildung öffnet. Das ist ein ermutigendes Signal (man muss allerdings sagen, dass z.B. mit dem Lehrerfortbildungsserver in Baden-Württemberg schon sehr lange das Netz zu diesem Zweck eingesetzt wird, ein MOOC stellt dabei aber, wie ich finde, eine neue Stufe dar).

Zum Anderen freue ich mich über das Thema, denn wenn das KM Lehrer dazu ermutigt, ihr Smartphone im Unterricht einzusetzen, wird schon allein diese Tatsache den Geräten bei vielen Kollegen eine größere Legitimation im schulischen Kontext geben. Die Diskussion über den Umgang mit Smartphones und Tablets an der Schule (am Ende dann auch über BYOD für Schüler) wird dadurch sicher intensiviert werden.

Ich bin jedenfalls gespannt. Hier ist das Einführungsvideo zum MOOC »Smartphones im Unterricht« (es steht übrigens unter einer CC-Lizenz – auch das ist erfreulich, auch wenn das Einbetten anscheinend deaktiviert wurde).

 

Lernlust?

Bob Blume fragt nach der Lernlust in der eigenen Schulzeit :

… wie in der eigenen Schulzeit gutes Lernen, d.h. was an Projekten, Stunden und gemeinsamen Arbeiten in Erinnerung geblieben ist.

Aus diesem Anlass habe ich ein wenig über diesen Aspekt meiner Schulzeit nachgedacht. Ich musste ziemlich lange und intensiv nachdenken, denn spontan fiel mir erstmal gar nichts ein. An Projekte und gemeinsames Arbeiten kann ich mich auch nach längerer Überlegung nicht erinnern. Im Nachhinein betrachtet war der Unterricht während meiner Schulzeit (von 1982 bis 1995) wohl ziemlich konservativ. Weiter lesen …