Rhetorik und Präsentationstechnik mit TED Vorträgen analysieren

In einigen Wochen werden meine Kursschüler in die mündliche Abiprüfung gehen. Diese ist in Baden-Württemberg seit einiger Zeit eine Präsentationsprüfung. Der Schüler schlägt dem Prüfungsvorsitzenden vier Themen vor und erhält eine Woche vor der Prüfung die Rückmeldung, welches ausgesucht wurde. Er hat dann eine Woche Zeit, sich auf diese Prüfung vorzubereiten. Die Prüfung dauert zwanzig Minuten, die ersten zehn Minuten gestaltet der Prüfling eigenständig in Form eines Vortrags, die übrige Zeit findet ein Kolloquium über den Inhalt des Vortrags und über weitere in der Kursstufe behandelte Themen statt. Die Zeit nach dem schriftlichen Abitur lege ich daher den Schwerpunkt auf Weiter lesen …

[Ideas worth spreading] – Bonnie Bassler at TED: How Bacteria “talk” to each other

In ihrem mitreißenden Vortrag How Bacteria ‘talk’ zeigt Bonnie Bassler, wie Bakterien miteinander kommunizieren und auf der Basis dieser Kommunikation ihr Verhalten ändern. Der Vortrag gibt Einblicke in eine Welt, die uns ganz und gar umgibt (jeder Mensch beherbergt deutlich mehr Bakterien als menschliche Zellen), die wir aber nur indirekt oder überhaupt nicht wahrnehmen. Was mir besonders gefällt: Bonnie Bassler erklärt die Zusammenhänge in klarem, einfachem Englisch, greift aber selbstverständlich auf Fachbegriffe zurück, wo es sein muss. Sie sprüht vor Begeisterung für ihr Thema und hält einen Vortrag, der flüssig erzählt und klar strukturiert ist. Wieder ein Beispiel dafür, wie Weiter lesen …

Making timelines – Zeitleisten erstellen

Hin und wieder kann es nützlich sein, historische oder chronologische Daten in einer Zeitleiste anzuordnen. Es gibt hierfür verschiedene Online-Dienste. Ich habe sie selbst noch nicht ausprobiert und kann daher über die Qualität nichts sagen. Da ich mich aber heute mit einer Kollegin darüber unterhalten habe, möchte ich dennoch darauf verweisen. Timetoast Timerime (bietet für 149,00 EUR/Jahr einen Education Account für eine ganze Schule an, der dann u.a. werbefrei ist) xtimeline Wer regelmäßig Zeitleisten erstellt und einen Mac nutzt, sollte sich das sehr ansprechende Desktop-Programm Timeline anschauen, das fortgeschrittene Funktinoen wie z.B. die Integration mit iCal und verschiedene Exportmöglichkeiten (PDF, Weiter lesen …

[Ideas worth spreading] How do ants know what to do

Der Votrag von Deborah Gordon über das Verhalten von Ameisen ist ein tolles Besipiel für faszinierende Naturwissenschaft. Gordon befasst sich mit einem alltäglichen Objekt der Natur und zeigt es in einem völlig neuen Licht. Es wird unter anderem deutlich, wie verschieden sich die Welt für unterschiedliche Lebewesen darstellt: Wir als hauptsächlich visuell orientierte Wesen machen uns selten klar, dass es andere Lebewesen gibt, deren Weltbild sich hauptsächlich aus olfaktorischen Reizen zusammen setzt — geschweige denn, dass wir uns vorstellen können, wir diese Welt aussehen sich „anriechen“ könnte. Darüber hinaus wird die Begeisterung deutlich, mit der Deborah Gordon an ihrem Thema Weiter lesen …

How to speak

Professor Patrick Winston vom MIT erklärt in seiner brillant aufgebauten Vorlesung How to speak die wichtigsten Techniken für Vorträge und Vorlesungen. Vieles davon kann man auch für den eigenen Unterricht anwenden, z.B. seine Anmerkungen zur Benutzung der Tafel. Die Vorlesung ist in kurze thematisch sortierte Videos gegliedert, so dass man auch Teile davon als Anschauungsmaterial zum Üben von Vorträgen einsetzen kann — denn Winston setzt die jeweils vorgestellte Technik auch direkt um. Hier gibt es die Videos einzeln nach „Kapiteln“: Weitere gute Materialien zum Thema „Vorträge und Präsentationen“ gibt es auf Stefan Goras Website Schule der Rhetorik, in einem ausführlichen Weiter lesen …

Impulsfotos für gute Präsentationen

Ein guter Vortrag setzt Powerpoint nicht als vergrößertes Notizkärtchen ein. Die »Folien« dienen vielmehr dazu, einzelne Punkte des Vortrags visuell zu untermalen, um ungewöhnliche (und damit erinnerbare) Assoziationen hervorzurufen oder um das Publikum zum Lachen zu bringen. Die im Office Paket von Microsoft mitgelieferten Cliparts haben selten dieses Potential: selbst die besseren Grafiken darunter sind inzwischen so ausgelutscht, dass sie kaum noch einen Zuschauer aus dem friedlichen Powerpoint-Nickerchen aufwecken. Ein Vortrag zum Thema ›Knowledge Management‹ von Stephen Collins enthält einige gute Beispiele für Impulsfotos: ›The Gates of information are open‹ ›Better tools‹ ›Imagine‹ ›[Knowledge is] trapped within feifdoms [sic] holding Weiter lesen …

Fünf Regeln für gute Präsentationen

Gute Vorträge halten zu können, ist keine »hohe Kunst«, mit der man gesegnet ist oder nicht. Wenn man grundlegende Einsichten beachtet, kann man mit einiger Übung zum guten Redner werden. Fünf Regeln bilden eine solide Grundlage für diesen Weg. [Update 08.01.2017] Ich habe zum Thema „Gute Präsentationen“ ein Erklärvideo erstellt. Weitere Erklärvideos zu verschiedenen Medien- und Schulthemen gibt es auf meinem Kanal. Außerdem habe ich hier eine Reihe von Tipps und Hinweisen zum Thema Recherchieren und Vortragen. Hier nun aber die fünf Regeln: 1. Stark beginnen. Und stark enden. Einstieg und Schluss sind das Rückgrat eines Vortrags. Mit dem Einstieg gewinnt man Weiter lesen …

Ist ein Wörterbuch eine Pfanne?

As one of the youngest editors of a “Big Five” American dictionary, Erin McKean is at the forefront of a new guard of lexicographers reshaping not just dictionaries, but our language itself. (Quelle) Erin McKean spricht bei TED über Wörterbücher, Schinken und darüber, warum sie lieber Fischerin als Verkehrspolizistin sein möchte. Ein schönes Beispiel dafür, dass ein scheinbar wenig spannendes Thema mit der richtigen Herangehensweise und guten Metaphern spannend und unterhaltsam sein kann. Erin McKean: Redefining the dictionary  

Gestaltungsprinzipien für Präsentationen

Powerpoint und andere Präsentationsprogramme wie z.B. OpenOffice Impress machen es auch unerfahrenen Benutzern recht einfach, rasch eine Präsentation zu erstellen. Die Programme können aber nur die technische Seite einer Präsentation zur Verfügung stellen – und die allein garantiert noch nicht, dass das Ergebnis auch für die Zuhörer ansprechend und lohnend ist. Für eine Präsentation von guter Qualität sollte man neben den inhaltlichen und technischen Fragen auch einige Gestaltungsprinzipien beachten. Farbwahl Wer oft mit einer Textverarbeitung wie Word arbeitet, greift bei den Farben einer Präsentation zunächst einmal eher zu einem hellen Hintergrund und dunkler Schrift. Da die Folien aber meist in Weiter lesen …

Umfangreiche Tipps für Präsentationen

Die Firma HPS Training bietet einen drei mal jährlich erscheindenen Newsletter mit Tipps rund um das Thema Vortragen und Präsentieren. Interessant ist aber vor allem das Archiv der bisherigen Newsletter, in dem man themenbezogen z.B. Tipps zur Gestaltung von PC-Präsentationen, Rhetorik, zur Interaktion mit dem Publikum und zu vielen weiteren Themen abrufen kann.