Essay

Mit Computern macht Lernen immer Spaß – oder?

In Brandenburg startet ein Projekt, das virtuelle MINT Leistungskurse anbietet. Schüler können einen Leistungskurs in einem MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) belegen, auch wenn die Zahl der Interessenten an ihrer Schule zu klein ist, diesen Kurs vor Ort im regulären Unterricht anzubieten. Der Unterricht findet stattdessen via Moodle statt. (...) Weiter lesen »

27. Januar 2010Kommentieren

5 Fragen über die Schule

Melanie Unbekannt hat in ihrem Blog eine Aktion gestartet und zum Mitmachen angeregt. Sie stellt fünf Fragen über die Schule und erbittet persönliche Antworten. Da mache ich gerne mit – zumal man auch etwas gewinnen kann. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zurückdenkst? An das Gebäude, die Gesichter, (...) Weiter lesen »

02. Januar 2010Kommentieren

Wie man sich auf eine größere Prüfung vorbereiten kann

Einige meiner 13er-Schüler aus dem Neigungskurs Geographie (4-std., Wahlpflichtbereich) haben sich vorgenommen, die Herbstferien zu nutzen und schon mal den Lernstoff für das Abitur (im April) zu strukturieren und zu bearbeiten. (An dieser Stelle ein großes Lob für die Voraussicht und die aufgebrachte Motivation!) Gestern konnte ich dann auf der (...) Weiter lesen »

29. Oktober 2009Kommentieren

Neues Projekt: Bloggende Schüler, Blog-Tipps vom Lehrer

In den letzten Monaten hat sich mein Blog-Verhalten stark verändert. Während ich früher eher Unterrichtsmaterial und Links gepostet habe, bin ich in letzter Zeit mehr dazu übergegangen, eigene Erfahrungen, Ideen und Tipps zu posten. Außerdem nehme ich viel aktiver als früher an Diskussionen in anderen Blogs teil. Kurz gesagt: aus (...) Weiter lesen »

18. Oktober 2009Kommentieren

E-Learning kann mühsam sein

Online-Unterricht schlägt Klassenzimmer – Web-Schüler schneiden laut US-Studie besser ab. Diese Meldung wurde vor einigen Wochen veröffentlicht. Abgesehen davon, dass es bei näherem Hinsehen (natürlich) eine Menge Zweifel an der plakativen Überschrift gibt, ist E-Learning insgesamt (wie wohl alles Lernen) meiner Erfahrung nach eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Viele Prämissen müssen (...) Weiter lesen »

06. September 2009Kommentieren

[Top-Tweets] 3 Twitter Beiträge und was ich aus ihnen gelernt habe

Ich habe bereits über meine Twittererfahrungen berichtet. Dieser Beitrag soll anhand von Beispielen zeigen, warum Twitter für mich wertvoll ist. Balance of Knowledge and Skill Der Tweet verweist auf einen Blog-Beitrag: eine gute Diskussion zur der Frage nach der Wichtigkeit von Faktenwissen vs. Methodenwissen. Der Beitrag ist ein Kommentar zu Making (...) Weiter lesen »

12. August 2009Kommentieren

It’s not about the technology

Vor einiger Zeit gab es bei Initiative D21 ein ‚YouTube Schmankerl‘, in dem zwei Lehrer sich unterhalten: der eine klischeehaft faul und verhaftet in hergebrachten Strukturen. Der andere ebenso stereotyp „modern“ und „technologie-bewandert“. Diese Gegenüberstellung stört mich, denn sie erweckt (zumindest in diesem Video) den falschen Eindruck, dass der bisherige (...) Weiter lesen »

10. Juni 2009Kommentieren

Twitter ist die Lösung ...

… oder kann sie zumindest werden. Denn mit Twitter lässt sich ein elegantes Netzwerk schaffen. Gerade für Lehrer birgt das Potential. Bisherige Erfahrungen mit Twitter Seit etwas mehr als einem Monat nutze ich Twitter. Es hat mir recht bald einige interessante Einsichten gebracht, auch wenn ich noch nicht wirklich verstanden (...) Weiter lesen »

01. Juni 2009Kommentieren

Erste Schritte mit Lernen durch Lehren (LdL) – eine Zwischenbilanz

Vor einiger Zeit habe ich über meine ersten Schritte mit Ldl berichtet. Nach einer intensiven „Anregungsphase“ via Twitter hatte ich mich entschieden, das Prinzip „Just do it“ anzuwenden und LdL einfach mal auszuprobieren. Da ich Elemente daraus ohnehin bereits im Unterricht praktizierte, fiel es mir nicht schwer, mich der Methode (...) Weiter lesen »

27. Mai 2009Kommentieren

Not on the test

… ist der Song eines Lehrers. Auf den ersten Blick witzig, beim näheren Überlegen die humorvolle Darstellung eines ziemlich ernsten Sachverhalts: Unterricht umfasst manche Inhalte, die unscharf sind und sich über lange Zeiträume (mehrere Monate bis Jahre) auswirken. Dazu gehört z.B. der Umgangston in der Klasse und sein Einfluss auf (...) Weiter lesen »

25. Mai 2009Kommentieren

lo-net, moodle und Basecamp – good design, bad design

In einer Diskussion in der Maschendraht Community habe ich geäußert, dass ich lo-net2 bzw. lo-kompakt als Online-Lern-Plattform nicht benutzen würde und dass ich auch bei Moodle enormen Verbesserungsbedarf sehe. Diesen Standpunkt möchte ich hier näher erklären. lo-kompakt lo-kompakt ist wohl die etwas reduzierte Version von lo-net2. Für lo-net2 habe ich einmal (...) Weiter lesen »

22. Mai 2009Kommentieren

Fundierte Informationen zur Debatte um das Sperren von Webseiten

Die Debatte um das Sperren von Webseiten mit kinderpornographischem Inhalt und die Petition dagegen wird gerade heftig geführt. In den vielen Fällen habe ich den Eindruck, dass lediglich Parolen geschleudert werden, ohne den Kern der Sache zu erklären. Das macht eine Meinungsbildung schwierig. Für Lehrer, die jungen Menschen die kompetente (...) Weiter lesen »

13. Mai 2009Kommentieren

Erste Schritte mit Lernen durch Lehren (LdL)

Nach der Inspiration durch Christian Spannagel und zahlreichen Twitter-Unterhaltungen in den letzten Tagen habe ich heute zum ersten Mal LdL (Lernen durch Lehren) selbst im Unterricht ausprobiert. Zielsetzung der Stunde Die konkrete Unterrichtssituation war eine Doppelstunde in der zwölften Klasse Neigungskurs Erdkunde (vierstündig, 19 Schüler). Wir hatten in den vergangenen Wochen (...) Weiter lesen »

28. April 2009Kommentieren

Einsichten aus der Twitter-Wolke

Seit einigen Tagen probiere ich Twitter aus, nachdem ich monatelang (wie z.B. Jochen Lüders auch) der Ansicht war, diese kurzen Statusmeldungen seien völlig irrelevant und stellten lediglich ein Rauschen dar, das die eigentliche Arbeit behindert. Inzwischen ist meine Ansicht zu Twitter etwas differenzierter geworden. Ich bin noch zu kurz dabei, (...) Weiter lesen »

24. April 2009Kommentieren

Medien im Unterricht - eine Diskussion

Herr Larbig hat einen interessanten Beitrag über Medien im Unterricht verfasst, in dem er wiederum auf einen Artikel von Fontanefan reagiert. Ich möchte hier im Sinne einer Diskussion einige Gedanken aufgreifen und kommentieren. Schon der Begriff „Power-Point-Präsentation“ ist nämlich Werbung, da damit ein proprietäres Produkt zum „Standard“ erhoben wird und (...) Weiter lesen »

18. April 2009Kommentieren

Gut investierte Zeit

Wenn der Arbeitsaufwand für die Schule zunimmt, reagieren viele Eltern und Schüler damit, Freizeitaktivitäten zu reduzieren: Klavierstunden streichen, kein Fußball mehr, nicht mehr reiten. Das ist keine gute Idee. Wer sich und seinen Arbeitstag als Erwachsener schon mal kritisch analysiert hat, weiß um den Wert solcher Aktivitäten. Sie machen den (...) Weiter lesen »

23. Dezember 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Less Software

Less Software Keep your code as simple as possible. You’d think that twice as much code would make your software only twice as complex. But actually, each time you increase the amount of code, your software grows exponentially more complicated. […] Less software is easier to manage. For every feature that makes it into (...) Weiter lesen »

14. September 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Embrace Constraints

Let limitations guide you to creative solutions. […]

Die erste Reaktion auf eine Einschränkung ist meist der Wunsch, sie wieder zu beseitigen. Angenommen ich bin es gewohnt, mit dem Auto in fünfzehn Minuten zur Arbeit zu fahren. Eines Tages ist das Auto in der Reparatur und ich muss für die selbe Strecke 45 Minuten Bus fahren. Eine gravierende Einschränkung — natürlich ziehe ich es vor, zügig und flexibel mit dem Auto unterwegs zu sein. Es gibt aber noch eine alternative Sichtweise: dem erhöhten Zeitaufwand stehen positive Aspekte gegenüber. Ich muss mich nicht auf den Verkehr konzentrieren, ich kann im Bus Zeitung lesen, ich erlebe, wie (meine) Schüler sich verhalten, wenn sie (scheinbar) unter sich sind. (…)

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07. September 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Meetings are Toxic

Don’t have meetings. […] Every minute you avoid spending in a meeting is a minute you can get real work done instead.

Konferenzen sind im Schulalltag so selbstverständlich, dass die Aufforderung „Don’t have meetings“ zunächst völlig unverständlich erscheinen mag. Da Konferenzen auch die entscheidungstragenden Gremien in der Schule sind, kann es natürlich nicht das Ziel sein, keine Konferenzen abzuhalten. Allerdings ist nicht jede Besprechung eine Konferenz im offiziellen Sinne. Und insofern ist auch nicht jede Besprechung notwendig. Wenn eine Besprechung stattfindet, kann sie — je nach Vorbereitung und Gestaltung — produktiv zu einem Ergebnis führen oder die Zeit aller Anwesenden verschwenden. Im Alltag ist die zweite Variante häufiger. — Was sind die Alternativen? (…)

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31. August 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Alone Time

„People need uninterrupted time to get things done.“ Diese scheinbar simple Erkenntnis sollte man einen Moment wirken lassen. Um wirklich produktiv zu sein, braucht man konzentrierte Arbeitszeit an einem Stück.

Aber was ist mit Multitasking? Drei, vier Arbeitsstränge gleichzeitig beherrschen, eMails, eine kurze Webrecherche, rasch telefonieren und gleichzeitig die nächste Englischsstunde vorbereiten oder eine Klassenarbeit entwerfen? Multitasking ist doch das Gebot der Zeit — nur an einer Sache zu arbeiten ist doch so „1980“, oder? Oder? (…)

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23. August 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Ride out the Storm

„Stürme“ gibt es in der Schule genug. Manche im Wasserglas, manche mit großen und weitreichenden Wellen. Meist ist es gut, die Nase in den Wind zu halten.

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15. Juni 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Tough Love

Oft ist es gut, jemandem einen Wunsch zu verweigern.

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08. Juni 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Publicize Your Screwups

„If something goes wrong, tell people.“ Diesen Satz könnte man im Kontext der Schule etwas modifizieren: „If something goes wrong, tell the people who are concerned“. Es macht Sinn, mit Fehlern offen umzugehen.

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01. Juni 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Rinse and Repeat

„Rinse and Repeat“ zielt darauf ab, von vornherein davon auszugehen, dass man an einer Methode oder einem neuen Unterrichtskonzept noch mehrmals feilen muss, bevor alles „rund“ läuft.

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25. Mai 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Test in the Wild

Guter und lebendiger Unterricht lebt unter anderem davon, dass man ihn kreativ gestaltet und immer wieder neue Ideen ausprobiert. An dieser Stelle kommt der Getting Real Grundsatz „Test in the Wild“ zum Tragen: Probier das in „freier Wildbahn“ aus.

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18. Mai 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Seek and Celebrate Small Victories

Nicht nur in der Softwareentwicklung ist Motivation ein entscheidender Faktor. Bei praktisch jeder Tätigkeit gibt es eine weite Qualitätspanne zwischen „bestmöglich bearbeitet“ und „mit minimalem Aufwand irgendwie erledigt“ — und die entscheidende Stellgröße dabei ist oft die Motivation.

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11. Mai 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule: Can You Handle It?

Der Kernsatz von Can you handle it? ist für mich: Es ist leicht etwas zu versprechen. Es ist deutlich schwieriger, das Versprechen auch zu halten. Auf die Schule übertragen könnte der Satz lauten: Es ist leicht, eine bessere Vorgehensweise für etwas zu finden. Doch es ist deutlich schwieriger, sie dauerhaft umzusetzen.

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04. Mai 2007Kommentieren

Getting Real in der Schule

Getting Real ist eine Philosophie für die Softwareentwicklung und wird von einer kleinen Softwarefirma namens 37Signals propagiert. Worum geht es dabei? Und was hat das mit der Schule zu tun?

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03. Mai 2007Kommentieren

Der Fluch des Wissens

Warum verstehen Schüler oft die „einfachsten Dinge“ nicht? Warum können sie sich ein Konzept, ein Faktum, eine Regel nicht merken, obwohl es doch so „einfach“ ist?

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19. Februar 2007Kommentieren

Wie wärs mit einem Ausflug?

In der Schule lernt man zum Großteil Fakten. Einzelheiten. Die Flüsse Russlands und die Stadien der Mitose. Die unregelmäßigen Verbformen im Englischen und Französischen, die Deponentien in Latein. Solche Details sind aber dazu verurteilt, nach kurzer Zeit wieder verloren zu gehen, wenn sie nicht in ein Netz übergreifender Konzepte und Ideen eingebettet sind, die ihnen einen weiterreichenden Sinn geben. Exkurse sind eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen.

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11. Juli 2004Kommentieren