Materialien: Handwerklicher Grundkurs für Schüler/innen

Der NwT-Unterricht in Baden-Württemberg umfasst neben naturwissenschaftlichen und technischen auch handwerkliche Aspekte. Die Schüler/innen entwerfen z.B. einfache Maschinen und bauen sie anschließend selbst aus Holz, Metall, Plastik etc. Um dabei einen kompetenten und v.a. sicheren Umgang mit den Werkzeugen zu gewährleisten, absolvieren sie zu Beginn von Klasse acht einen handwerklichen Grundkurs, bei dem sie lernen, wie die verschiedenen Handwerkzeuge heißen, wie man sie sicher handhabt, wie man die Maschinen bedient, deren Benutzung durch Schüler/innen erlaubt ist etc.

Aufbauend auf Material, das ich freundlicherweise von Reinhard Hampel vom Gymnasium Bad Säckingen erhalten habe, habe ich in den letzten Jahren einen „Basiskurs handwerkliches Arbeiten“ erstellt, der komplett aus CC-lizenzierten oder eigenen Materialien besteht, so dass ich ihn nun hier teilen kann.

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Umsetzung im Unterricht

Das Material ist als Stationenlernen konzipiert, das im Werkraum stattfindet. Die einzelnen Stationen werden in Papierform ausgelegt, jede Station an einer der Werkbänke (ich verpacke sie in Klarsichtfolien). Für manche Stationen sind zusätzlich Laptops/Tablets und ggf. Kopfhörer nötig, weil man recherchieren oder sich Videos anschauen muss (die Videos habe ich im Laufe der Zeit selbst erstellt, sie stehen auch auf YouTube zur Verfügung). Außerdem braucht man natürlich die vorgestellten Werkzeuge, etwas Holz als Übungsmaterial sowie für die Station „Schrauben“ eine Sammlung verschiedener Schrauben.

Wenn die Schüler/innen eine Station fertig bearbeitet haben, lassen sie sich das auf dem Protokollblatt bescheinigen. Ich hake es auf meinem eigenen Protokollblatt ab, so dass ich den Überblick habe, wer schon welche Stationen bearbeitet hat. Wenn die Station eine praktische Übung umfasst (z.B. Bohren), zeigen mir die Schüler/innen an der Maschine, was sie gelernt haben und führen die Schritte dann beim ersten Mal unter Aufsicht durch.

Material

Das Material steht in Form von freigegebenen Google-Dokumenten zur Verfügung. Diese können sich evtl. im Laufe der Zeit ändern, daher empfiehlt sich ggf. ein Download.

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