[Doch erstmal nicht] Tschüs Twitter

Ich werde meinen Twitter-Account in den nächsten Tagen löschen [nun doch nicht löschen] . Meine Gründe dafür hat Maik Riecken ziemlich präzise auf den Punkt gebracht.

[UPDATE – 03.08.2010]
Tja, was soll ich sagen …

Ich war wohl etwas voreilig mit meiner Ankündigung, meinen Twitter-Account löschen zu wollen. Die Reaktionen darauf (in den Kommentaren und per Mail) haben mir gezeigt, dass ich nicht alle Aspekte bedacht hatte. Vor allem habe ich wohl nicht intensiv genug in mich “hineingehört”, was durch diesen Beitrag und die Reaktionen darauf dann doch noch geschehen ist. Das Ergebnis ist, dass ich es mir anders überlegt habe. Klingt etwas bescheuert, muss ich aber ehrlicherweise so sagen.

Der Wunsch bleibt, die Online-Schauplätze zu reduzieren. Ich werde es aber einfach mal mit “Enthaltsamkeit” versuchen: Twitter wird zum Nebenschauplatz, Tweets erfolgen meist “am Rande”, per Autopost aus dem Blog oder aus Instapaper. Und das Tweets-Lesen versuche ich mir einfach öfter mal zu verkneifen.

Ihr dürft jetzt den Kopf schütteln und die Augen verdrehen … Sorry for the confusion and thanks for the feedback.
[/UPDATE]

Twitter hat mir Freude gemacht. Es hat mich mit vielen engagierten Lehrerinnen und Lehrern aus der ganzen Welt bekannt gemacht, deren Gedanken und Impulse mich entscheidend prägen (Präsens: sie prägen mich immer noch, denn ich lese ihre Blogs).

Ich finde immer noch einige interessante und auch wichtige Tweets, wenn ich mal wieder reinschaue. Um Twitter aber wirklich sinnvoll zu nutzen – für echten Gedankenaustausch wie es manche meiner Kollegen fundiert betreiben oder wie er sich z.B. in Form von Edchat zeigt – müsste ich viel mehr Zeit dafür investieren als ich habe und bereit bin zu geben.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es für mich nach einer Phase der digitalen Diversifizierung Zeit ist für Konsolidierung. Fokussieren auf wenige relevante Einsatzfelder, weniger Verschiedenes, das Wenige intensiver.

Daher werde ich Twitter nun abhaken.

Tschüs.

 

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