Lernen & Lehren

[Mac + Schule] Mit MarcoPolo erkennt der mobile Mac seine Umgebung

Marcopolo

Wenn man einen mobilen Mac zu Hause und in der Schule einsetzt, ist es häufig nötig, mehrere Netzwerkumgebungen einzurichten, um den unterschiedlichen Umgebungsbedingungen im Netzwerk gerecht zu werden. Zwischen diesen kann man über das Apfel-Icon in der Menüleiste und dem Menüpunkt „Netzwerkumgebung“ wechseln.

Neben den Netzwerkeinstellungen, sind aber auch noch einige andere Einstellungen sinnvoll. In der Schule möchte ich zum Beispiel das Aufwachen aus dem Ruhezustand des Rechners mit einem Passwort schützen. Außerdem möchte ich einen anderen Standarddrucker als zu Hause.

Mit dem Freeware-Tool MarcoPolo kann man alle genannten Einstellungen und noch einige mehr automatisieren.

Man definiert zunächst Umgebungsvariablen, anhand derer MarcoPolo erkennen kann, in welchem Arbeitskontext man sich befindet. Dabei kann man z.B. das Vorhandensein von bestimmter Hardware, eine IP Adresse und vieles mehr als Kriterium heranziehen und außerdem eine Wahrscheinlichkeit festlegen, mit der das betreffende Kriterium für eine bestimmte Umgebung spricht. In meinem Fall ist z.B. das Vorhandensein des externen Monitors und der externen Tastatur zu 100% ein Kriterium dafür, dass ich zu Hause bin.

Nachdem man die Kriterien definiert hat, legt man fest, was beim Betreten oder Verlassen der jeweiligen Umgebung eingestellt werden soll. Z.B. eben das Wechseln der Netzwerkumgebung, das Starten oder Beenden bestimmter Programme oder den Passwortschutz beim Ruhezustand.

Nach einmaliger Einrichtung arbeitet MarcoPolo still im Hintergrund und benachrichtigt dezent mit Hilfe von Growl über die durchgeführten Änderungen.

27. November 2009Stichwörter: , , , , ,
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Kommentare Kommentar-Feed zu diesem Beitrag

scheppler schrieb am 28 November 2009, 18:23 h    # 

Kann es nur empfehlen.
Seit Uni-Zeiten bei mir im täglichen Einsatz.

mccab99 schrieb am 29 November 2009, 20:12 h    # 

Hm. Das ist doch bei Ubuntu schon seit einem Jahr Standard. Der erkennt sogar verschiedene UMTS-Profile (Stick ran und gut), nimmt Proxyeintragungen vor usw. Bei uns in der Schule sucht er sich sogar den jeweils stärksten AP. Verwaltet wird das über die „digitale Brieftasche“, die die jeweiligen Kennungen aufnimmt – die muss man beim Systemstart einmal mit dem Masterpasswort „öffnen“.

Andreas Kalt schrieb am 29 November 2009, 20:15 h    # 

@mccab99 – Ich stimme Dir zu, dass eine solche Funktion eigentlich Teil des Betriebssystems sein müsste. Da aber auch das neueste OX 10.6 das noch nicht kann, muss man halt auf externe Programme zurückgreifen.

Ingo schrieb am 4 Dezember 2009, 14:51 h    # 

Super Tipp! Hat schon jemand herausgefunden, wie man MarcoPolo dazu bringen kann, auch beim Start des Mac externe Laufwerke zu mounten (z.B. eines NAS)? Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, aber bei mir mountet das Tool nur beim Wechsel der Umgebung. Oder geht das vielleicht gar nicht?

Andreas Kalt schrieb am 7 Dezember 2009, 09:09 h    # 

Ingo Das müsste mit der Funktion "Volume aktivieren" gehen (in den Einstellungen > Aktionen und dann den Plus-Button unten). Als Adresse müsste man wohl den Mount-Point eingeben. Den findest Du bei aktiviertem Volume im Festplatten-Dienstprogramm, wenn Du das Volume links auswählst. Der Mount-Point steht dann in den Info-Angaben unten.

Ingo schrieb am 7 Dezember 2009, 11:23 h    # 

Danke Andreas. Es handelt sich bei meinen Laufwerken um Partitionen auf einem NAS-Server, der per LAN angeschlossen ist. Eingebunden habe ich sie per „Volume aktivieren“ mittels IP-Adresse (afp://192.168.178.23/Files), was im Grunde auch gut funktioniert. Das Problem ist eigentlich nur, dass die Laufwerke erst bei einem Wechsel der Umgebung eingebunden werden und nicht auch beim Booten oder Aufwachen.

Ingo schrieb am 7 Dezember 2009, 15:14 h    # 

Ich habe mich mittlerweile durch das Forum von MarcoPolo gelesen und einige Hinweise darauf gefunden, dass diese Funktionalität wohl mit der Version 3.0 kommen soll. Das Problem hat sich also erstmal geklärt. Vielen Dank nochmal!

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